Ganz genau, Ursula Karven!

Behaupten doch glatt, wenn auch durch pandimensionale Selbstgespräche („Da waren diese zwei Ursulas, die miteinander diskutiert haben […]'“) und aufdringliche YOGA-Exzesse letztendlich völlig verwirrt, daß Sie Ihren neuerlichen, künstlerisch selbstverständlich hochgradig wertvollen, Playboy-Auftritt einzig und allein für Sich selber hingelegt haben. Hingelegt haben Sie sich tatsächlich. Vielleicht auch für sich selbst, vor allem aber für die 276.255 deutschen Leser des Hochglanzmagazins, die Ihnen wohl – je nach persönlicher Neigung – dankbar gesonnen sind. Ich bin es jedenfalls. Auch wenn ich Sie Nackidei, aus Gründen der eigenen Prüderie, nicht sehen werde, finde ich es trotz alledem super saftig, daß die heutigen Großmütteraspirantinnen noch rasch vor dem finalen Verwelken blank ziehen und somit einen dringenden Lebenslistenpunkt („Sinnlos nackig machen. Check!“) für sich abhaken können. Das macht Sie mental geschmeidiger. Später dann. Im Altersheim.