R.E.M. hats geschafft!

Es ist überstanden. Nach 31 – sinnlos vertüddelten – Jahren. Die Band die sich nach einer Schlafphase benannte, und teilweise so Klang, als wolle sie – in durchtriebener und hinterlistiger Absicht – bei der Hörerschaft unbemerkt den ultimativen Schlaf herbeileiern, ist nun selbst schläfrige Geschichte. Es hat sich ausgealternativt. Weggeschnarcht. Schluß, aus und vorbei. Nie mehr diese quälende unaktzentuierte Stimme, die selbst mit viel Raum, Delay und Chorus nicht zu ertragen war. Egal wieviel die Bandkollegen da haben untermischen lassen. Es klang nie nach „mehr“. Eher nach „lass mal gut sein“. Oder „nimm‘ Unterricht!“.

Jetzt wo die Nervtöter weg sind, kam mir in den Sinn, wie wohl die Möchtergern-Groupie-Damen heutzutage aussehen mögen: Angegraut. Im Greisenalter zwischen Ende dreißig und Mitte vierzig. Mütter. Teilweise schon Großmütter. Mit faltigem Hals, und fortgeschrittener Osteoporose. Schlimm. Schlimm. Schlimm.

So gesehen war die Auflösung nur folgerichtig, wie auch zwingend notwendig: Wer will denn so noch rocken?

Man on the moon.