Augen auf, beim Eierkauf!

Aus aktuellem Anlass: Merkwürdige Filme, mit einer offensichtlich fragwürdigen Einstellung zur „Warheit“, beginnen oft mit der Floskel „Dieser Film beruht auf wahre Tatsachen!“. Oder so ähnlich. Oftmals wird die holde Wahrheit dann derart verdrillt das am Ende kaum etwas Erkennbares übrig bleibt. Schon gar nicht etwas, was man mag. Das geht allerdings nicht nur schnöden Filmen so: Nachrichtenmagazine können ähnliche Verdrillungen bieten. Soll sich der Leser einfach mal „RTL Aktuell“ zu Gemüte führen. Insbesondere dann, wenn irgendwo Bomben explodieren und die Journallie versucht ist, jedem gottverdammten Gerücht glauben zu schenken. Er verstünde diesen Autoren auf das Vortrefflichste.

Die Wahrheit ist in der Politik schon längst zur Hure geworden. Nein. Nicht etwa sowas wie eine „Edelhure“, deren Anblick alleine den unwürdigen Freier tausende Taler aus der Geldbörse entlocken kann, sondern mehr der Typ „Bordsteinschwalbe“. Die besten Jahre sichtlich hinter sich habend. So hat mir der Guido W. von der FDP versprochen das ich mich, wenn ich nur auf ihn vertraue, künftig über mehr „Netto vom Brutto“ auf meiner Gehaltsabrechnung freuen dürfte. Und siehe da: Das Gegenteil ist der Fall. Ganz schön fies. Darüber können Phillip und Guido nur lachen. Schließlich hat dieser Autor sie gar nicht gewählt, besitzt ausserdem keine Hotelkette und gehört insgesamt nicht zum geliebten Klientel. Schon rein äußerlich und intellektuell sowieso. Möge er sich also bitte nicht so anstellen. Der feiner Herr Autor.

Die Wahrheit, im übrigen, scheint auch bei einigen Paketdiensten des Landes nicht gerade hoch in Kurs zu stehen. So harrte dieser Autor in Hoffnung einer angekündigten Lieferung Zuhause aus, nur um viel später festzustellen, daß der liebe Paketbote anstatt zu klingeln lieber ein „Ich komm morgen wieder“-Zettel an die Tür pappte. Ebenfalls fies und obendrein noch mega überflüssig.

Gibt bei Promo-Aktionen in Kneipen gerne mal eine fiktive Adresse an um ein Promo-Geschenk abzusahen: Dieser Autor.